ERHOLUNG ... soll spürbar sein !

In unserem Garten finden Sie eine Kneipp-Fußgießanlage sowie ein Armbecken, im Sommer nicht mehr wegzudenken als Abkühlung für Körper und Geist.

 

Im Juli 2004 wurde die sogenannte Gradieranlage fertiggestellt. Die Anlage ist ein Holzpavillon, der im Wald - in unmittelbarer Nähe unseres Hauses - erbaut wurde. Dieser Pavillon ist zum Hineinsetzen und Entspannen - über Tannenzweige, Tannenreisig, Weiß- und Schlehdorn läuft mit Salz angereichertes Wasser. Dabei wird das für unsere Lunge so wichtige Aerosol freigesetzt. Die Aerosole gelangen durch Einatmen bis in die Lungenbläschen und bewirken eine vermehrte Durchblutung der Oberfläche der Atemwege.

 

Wirkung: vorbeugend und heilend bei chronischer Bronchitis, chronischen Nebenhöhlen-Entzündungen und vitalisierend bei Ermüdungen.

 

Die Inhalation hat besonders dann eine anhaltende Wirkung, wenn Sie 3-4 Wochen lang, täglich ca. eine halbe bis 1 Stunde angewendet wird. 

 

Führungen: von April bis Oktober gibt es jeden Freitag um 14.00 Uhr eine Führung durch die Gradieranlage, die Kneippstation und den Kräutergarten.
Ein Kneipp Schnapserl zum Abschluss ist inklusive!
Dauer: ca. 45 min 
Kosten: 4,50 € / Person

 

Ein weiteres Highlight ist die Heilquelle Fieberbründl.

 

Eine Legende erzählt, wie Maria Fieberbründl zu seinem Namen kam und zum Wallfahrtsort wurde:„Ein Einsiedler baute in dieser Waldeinsamkeit für sich eine Hütte aus Holz, in der er auch eine Marienstatue aufstellte. Wegen seiner Frömmigkeit genoss er großes Vertrauen. Viele kamen zu ihm um Rat, beteten vor der Marienstatue und tranken von dem kleinen Brünnlein, das daneben floss. Nach seinem Tod wandelte man die Bretterhütte zu einer kleinen Kapelle um. Da man das Wasser besonders gegen Fieberkrankheiten anzuwenden pflegte, erhielt es den Namen Fieberbründl.

 

Geschichte der Wallfahrtskirche:

Im Jahr 1879 wurde die zunächst aus Holz gebaute Kapelle durch einen steinernen Bau von L. Minkovitsch ersetzt und der Jungfrau Maria im Elend geweiht. In den Jahren 1893/94 wurde eine Bethalle im Stil der Neuromanik nach den Plänen von H. Lötz errichtet, die im Jahr 1954 durch ein Querschiff mit der Kapelle verbunden wurde. Im Jahr 1994 wurde eine neue Orgel mit 17 Registern eingebaut. Die Inneneinrichtung aus historisierenden Formen umfasst unter anderem einige Votivbilder nach Gebetserhörungen. Über dem rechten Seiteneingang befindet sich eine Schutzmantelmadonna aus der Zeit des letzten Umbaus. Die Malereien der Bründlkapelle sind von F. Weiß (1978). Jährlich besuchen zirka 80.000 Wallfahrer den Wallfahrtsort. Der Sakralbau steht, neben einem benachbarten Wohnhaus und einem Kiosk, unter Denkmalschutz. 2012 wurde die Kirche generalsaniert und renoviert!